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Softwarelokalisierung als zusätzliches Standbein für Übersetzungsagenturen

Softwarelokalisierung als zusätzliches Standbein für Übersetzungsagenturen

Die IT-Branche wächst und damit der Bedarf an Softwarelokalisierung
Softwarelokalisierung ist gefragter denn je. Laut einer aktuellen BITKOM-Mitteilung stieg die IT-Nachfrage 2011 weltweit um 4,3 Prozent. 2012 soll sich dieses Wachstum weiter beschleunigen. Das European Information Technology Observatory (EITO) prognostiziert, dass der IT-Markt um 5,4 Prozent zulegen und erstmals die Umsatzgrenze von einer Billionen Euro durchbrechen wird. Mehr …

Käufer von Informationstechnologien möchten ihre Benutzeroberflächen selbstverständlich in ihrer Muttersprache nutzen. Hier entfalten sich enorme Wachstumschancen für Übersetzungsagenturen.

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Einführung in die Softwarelokalisierung für Übersetzungsagenturen

Einführung in die Softwarelokalisierung für Übersetzungsagenturen


In dieser Webinaraufzeichnung stellt Ihnen Achim Herrmann, Business Consultant und Mitgründer der SDL Passolo GmbH, den Softwarelokalisierungsprozess vor. 



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Einführung in die Lokalisierung von Webseiten und Webapplikationen

Einführung in die Lokalisierung von Webseiten und Webapplikationen


In dieser Webinaraufzeichnung stellt Ihnen Henk Boxma von Boxma IT Rigi vor, das Tool, das Sie dabei unterstützt, Webseiten und Webapplikationen komfortabel und technisch einwandfrei zu lokalisieren.



Die Anforderung an die Lokalisierung von Software- und Benutzeroberflächen unterscheidet sich von herkömmlichen Dokumenten. 

Softwarelokalisierungsprojekte müssen häufig parallel zur Entwicklung des Quellprodukts durchgeführt werden, um die gleichzeitige Bereitstellung (Sim-Ship) aller Sprachversionen zu gewährleisten. So wird die Lokalisierung der Benutzeroberfläche beispielsweise häufig schon begonnen, während sich das Softwareprodukt noch in der Beta-Phase befindet.

Deshalb gilt es, mit den Prozessen der Softwarelokalisierung vertraut zu sein und gegebenenfalls die eigenen Kunden bei der Optimierung dieses Prozesses beraten zu können.

Erfahren Sie mehr zu Entwicklung und Lokalisierung in der Webinaraufzeichnung „Globale Agilität als Wettbewerbsvorteil“ 

Mit Sim-Ship (Simultaneous ship) ist die gleichzeitige Markteinführung verschiedener Sprachvarianten einer Software / grafischer Benutzeroberflächen gemeint. 

Gründe, die für die Einführung von Sim-Ship sprechen sind:
  • Früherer Umsatz mit lokalisierten Versionen hilft dabei den Entwicklungsaufwand früher zu kompensieren.
  • Höhere Kundenzufriedenheit aufgrund eines weltweit einheitlichen Angebots und Messagings.
  • Geringere Entwicklungskosten, weil Lokalisierungs- und Internationalisierungsprobleme bereits während der Entwicklung erkannt und korrigiert werden können.
Für welche Unternehmen ist Sim-Ship interessant?

Softwarehersteller und Unternehmen in der Konsumgüterindustrie, die weltweit agieren und ihre Produkte online verkaufen, setzen typischerweise auf Sim-Ship.


Erfahren Sie mehr in der Webinaraufzeichnung „Sim ship or sinking ship“
Bei einem einwandfrei lokalisierten Softwareprodukt sieht die Benutzeroberfläche so aus, als sei sie ursprünglich für den Zielmarkt geschrieben und entwickelt worden. Für die einwandfreie Lokalisierung eines Softwareprodukts oder einer Webseite müssen neben der Sprache u. a. folgende Aspekte berücksichtigt werden: Maßeinheiten, Zahlenformate, Adressformate, Datums- und Uhrzeitformate (lang und kurz), Papierformate, Schriftarten, Auswahl der Standardschrift, unterschiedliche Groß- und Kleinschreibung, Zeichensetzung, Sortierung, Wort- und Silbentrennung, lokale Vorschriften, Urheberrechtsprobleme, Datenschutz, Zahlungsmethoden und Währungsumrechnung. 
  
Der Standardlokalisierungsprozess setzt sich aus den folgenden grundlegenden Schritten zusammen:
  • Analyse des eingegangenen Materials und der für die Lokalisierung erforderlichen Tools und Ressourcen.
  • Kulturelle, technische und linguistische Analyse
  • Erstellung und Pflege von Glossaren.
  • Übersetzung in die Zielsprache.
  • Anpassung der Benutzeroberfläche, einschließlich Änderung der Größe von Formularen und Dialogen bei Bedarf.
  • Lokalisierung von Grafiken, Skripten oder sonstigen Medien, die sichtbaren Text, Symbole usw. enthalten.
  • Zusammenstellung („Kompilierung“) und „Build“ der lokalisierten Dateien zum Testen.
  • linguistische und funktionelle Qualitätssicherung.
  • Lieferung der Projektdateien.

Erfahren Sie mehr in der Webinaraufzeichnung „Kontinuierliche Softwarelokalisierung“ oder dem Artikel "Der Softwarelokalisierungsprozess" (pdf 236.4 KB).
In unserer Bibliothek finden Sie lesenswerte Artikel und Aufzeichnungen zum Thema Softwarelokalisierung, die es Ihnen erleichtern werden, sich mit Softwarelokalisierung vertraut zu machen.

Fallstudie Roche Diagnostics
Webinaraufzeichnung vom 22.09.2011
In diesem Beitrag geht es darum, welchen Einfluss der Wechsel zu agilen Entwicklungsprozessen und der zunehmende Verlust von Kontextinformationen auf die Softwarelokalisierung und die Entwicklung haben. Ihr letztes Projekt für Roche Diagnostics zeigt wie Technologie helfen kann, die neuen Herausforderungen zu meistern. Mehr ...

SDL Passolo in der Übersetzerumgebung 
Webinaraufzeichnung vom 22.09.2011
Damit der Lokalisierungsprozess transparent, termingerecht und konsistent erfolgen kann, besitzt SDL Passolo Schnittstellen zu den entsprechenden Systemen. Dieser Vortrag beschäftigt sich konkret mit der Anbindung von SDL Passolo an andere Produkte aus dem SDL-Lösungsportfolio. Mehr ...

Geeignete Werkzeuge von Achim Herrmann
02/2011 | MDÜ
Softwarelokalisierung ist eine technisch anspruchsvolle Aufgabe. Damit dies gelingt, muss der Lokalisierer die Auftragsgegebenheiten klären und mit geschultem Personal arbeiten. Spezielle Werkzeuge für die Softwarelokalisierung bieten hier Vorteile gegenüber klassischen TM-Werkzeugen. Mehr ... (pdf 1266.4 KB)

Softwarelokalisierung - warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? von Achim Herrmann 

competence-site.de, 19.07.2010
In einer globalisierten Welt, in der Software-, Maschinenbau- oder Elektronikunternehmen ihre Produkte weltweit vertreiben, spielt die Lokalisierung von grafischen Nutzeroberflächen eine entscheidende Rolle, ohne die kaum Akzeptanz auf den lokalen Märkten erreicht werden kann. Zum Artikel

Softwarelokalisierung und die Aufgabe von Übersetzern im Lokalisierungsprozess von Prof. Dr. Uta Seewald-Heeg 
MDÜ, 6 | 2005 
Schlagworte wie Globalisierung, Internationalisierung und Lokalisierung sind vielerorts anzutreffen. Doch was genau ist Lokalisierung? Was unterscheidet den Lokalisierungs- vom Übersetzungsprozess? Zum Artikel (pdf 451.9 KB)  




Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder eine Beratung in Anspruch nehmen möchten, kontaktieren Sie uns gern. 


In Deutschland

In der Schweiz
Sören Johannsen

In Österreich
Margit Scherzer