SDL, der führende Anbieter von Lösungen für Global Information Management, gibt bekannt, dass im Zuge der Erweiterung der Strategie für offene Standards das branchenweit anerkannte LISA QA Model und der Sprachstandard SAE J2450 in die neueste Version von SDL Translation Management System™ integriert werden. Das LISA QA Model und der Standard SAE J2450 tragen zur Vereinheitlichung des Qualitätssicherungsprozesses für alle Komponenten eines Lokalisierungsprojekts bei.
Nach Angaben von LISA setzen 20 % aller Unternehmen, die an Tests lokalisierter Produkte beteiligt sind, in irgendeiner Form das LISA QA Model ein. Somit ist es in der Lokalisierungsindustrie das derzeit am häufigsten eingesetzte Qualitätssicherungsinstrument. Benutzer des LISA QA Models sind:
Autoren, um die Qualität ihres lokalisierten Materials zu überprüfen
Lokalisierungsagenturen, um die Qualität ihrer Lokalisierungen nachzuweisen
Übersetzer, um vor dem Review durch Dritte eine Qualitätsprüfung durchzuführen
Reviewer, um übersetzte Texte zu bewerten
Projektmanager, um die Qualität von Lokalisierungen zu beurteilen
Alle, die ein Instrument zur objektiven Einschätzung der Qualität von Lokalisierungen benötigen
Die neueste Version von SDL Translation Management System unterstützt sowohl das LISA QA Model als auch den Standard SAE J2450 von SAE International, ehemals Society of Automotive Engineers (normgebende Organisation in der Automobilbranche). Das LISA QA Model und der Standard SAE J2450 sind nun in den Review-Prozess von SDL Translation Management System integriert.
Zusätzlich dazu, können Benutzer von SDL Produkten ab sofort auch eigene Review-Modelle erstellen und Fehlerkategorien, Schweregrade, Gewichtungen, Auswertungsmethoden und akzeptable Schwellenwerte festlegen.
Während des Review-Prozesses mit SDL Translation Management System werden die Fehler in den einzelnen Kategorien/Schweregraden je nach ausgewähltem Qualitätssicherungsmodells gezählt. Anschließend wird ein Gesamtergebnis berechnet und mit dem Schwellenwert des Qualitätssicherungsmodells verglichen. Dieses Ergebnis wird dem Reviewer gemeinsam mit einer abschließenden Gesamtbewertung angezeigt. Der Reviewer kann die Fehler nun entweder selbst korrigieren oder die Übersetzung ablehnen und an den Übersetzer zurücksenden.
Die marktführende Plattform von SDL unterstützt immer mehr maschinelle Übersetzungsprogramme, bietet Integrationsschnittstellen für Entwickler und umfasst Übersetzungsmanagement-Systeme mit offenen Standards. Das LISA QA Model und der Standard SAE J2450 wurden aufgrund des vielfach von Kunden geäußerten Wunsches integriert.
„Die Einführung einer Unterstützung offener Standards durch SDL ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, durch die Kunden mit Automatisierungstechnologien qualitativ hochwertigere Ergebnisse erzielen können“, so Michael Anobile, Managing Director von LISA. „Wenn Standards in der Globalisierungsbranche ein höherer Stellenwert eingeräumt wird, ist dies nicht nur eine Motivation für Endanwender, in der Community aktiver zu werden, sondern auch ein Anreiz für Neueinsteiger, diese Sprachtechnologien einzusetzen.“
„Mit der Unterstützung des LISA QA Model durch SDL Translation Management System zeigen wir, dass wir die Wünsche unserer Kunden ernst nehmen“, so Alan Sloan, CEO des Geschäftsbereichs Language Technologies von SDL. „Über 80 % der an der Übersetzungs- und Lokalisierungslieferkette beteiligten Stellen setzen bereits unsere Produkte ein. SDL legt Wert auf die Unterstützung von Branchenstandards.“
Weitere Informationen zu SDL Translation Management System finden Sie unter dem angegebenen Link.