SDL, der führende Anbieter von Lösungen für Global Information Management, gab heute die Ergebnisse der neuesten Umfrage zum Thema maschinelle Übersetzungen bekannt. Die in Zusammenarbeit mit der Association for Machine Translation in the Americas (AMTA) und der European Association for Machine Translation (EAMT) durchgeführte Studie wurde im Januar 2010 abgeschlossen. Diese Umfrage enthielt erstmalig zusätzliche Fragen zur Verwendung automatisierter Übersetzungen in Verbindung mit Nachbearbeitungen durch Übersetzer.
Die Umfrage wurde zum zweiten Mal durchgeführt, wodurch ein Vergleich mit der vorherigen Umfrage hergestellt werden und ein jährlicher Trend festgemacht werden kann. An dieser Umfrage nahmen 228 Personen aus dem mittleren Management global agierender Unternehmen teil.
Die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Umfrage:
Mehr als ein Viertel (28 %) aller Befragten verwendet oder plant den Einsatz von automatisierten Übersetzungsprozessen (ein Anstieg um 5 % im Vergleich zu 2008)
Bedenken bezüglich der Übersetzungsqualität stellen hierbei die größte Hürde dar (75 %)
Als wichtigste Vorteile automatisierter Übersetzungen betrachten die Befragten Zeit- und Kostenreduktionen
57 % aller Befragten gaben an, dass sie den Einsatz automatisierter Übersetzungen in Kombination mit Nachbearbeitungsprozessen durch einen Übersetzer aufgrund von Qualitätsbelangen vorziehen.
„Der Trend bei Unternehmen geht in den kommenden Jahren eindeutig in Richtung Einsatz automatisierter Übersetzungen in Kombination mit Nachbearbeitungsprozessen durch einen Übersetzer“, so Alan Sloan, CEO des Geschäftsbereichs Language Technologies bei SDL. „Wir sind überzeugt, dass die Technologien für die automatisierte Übersetzung für die Geschäftswelt von entscheidender Bedeutung und Teil einer umfangreicheren und integrierten Übersetzungsumgebung sind. Automatisierte Übersetzungen in Verbindung mit Nachbearbeitungsprozessen werden in Zukunft für bestimmte Inhalte immer stärker eingesetzt werden und den konventionellen Übersetzungsprozess langsam in den Hintergrund rücken lassen.
SDL tätigt seit 2001 Investitionen in die Entwicklung maschineller Übersetzungen und führte 2004 sein Knowledge-based Translation System ein. Das Unternehmen veröffentlicht über seine automatisierten Übersetzungssysteme jährlich Inhalte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 10 Milliarden Wörtern. Ein Team aus 300 Computerlinguisten, Projektmanagern und Lektoren ist bereits seit über 6 Jahren für die Nachbearbeitung maschinell übersetzter Inhalte für Kunden weltweit zuständig. SDL sieht den Erfolg der maschinellen Übersetzung durch die Integration in den Übersetzungsprozess als gegeben an. Das Unternehmen integriert Technologien für automatisierte Übersetzungen mithilfe von Consulting-Aktivitäten, Desktop Translation Memory-Lösungen und Übersetzungsmanagement-Systemen für Unternehmen in gehosteten Umgebungen, vor Ort oder in SaaS-Umgebungen, um die Anforderungen der Kunden weltweit erfüllen zu können.
Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage von SDL zum Thema automatisierte Übersetzungen und eine Zusammenfassung in Form eines aufgenommenen Webinars erhalten Sie unter www.sdl.com/