Der ORT Medienverbund, der Industrieunternehmen als Produktionspartner für die Druckvorstufe bei der Herstellung ihrer Werbemittel unterstützt, steuert die Übersetzung seiner Unterlagen mit der Workflowmanagementlösung SDL TeamWorks von SDL TRADOS Technologies.
Die serverbasierte Workflow-Lösung erweitert das bestehende Translation-Management um leistungsfähige Automatismen für die Vorbereitung und Verteilung der Übersetzungsaufträge, die zum Großteil von externen Agenturen und freien Übersetzern abgearbeitet werden, und vereinfacht die Weiterverarbeitung der eingehenden Übersetzungen. Dank SDL TeamWorks hat sich der organisatorische Aufwand insbesondere bei multi-lingualen Projekten entscheidend reduziert.
Gegründet vor über 30 Jahren in Krefeld als kleiner Lithografiebetrieb, hat sich der ORT Medienverbund zu einer namhaften Produktions-Agentur mit fünf Niederlassungen, mehreren Druckereien und eigenem Logistikzentrum entwickelt. Mehr als 200 Mitarbeiter erbringen ein umfassendes Spektrum an Dienstleistungen, das den gesamten Prozess von der Drucklegung der Werbemittel bis zur Produktion abdeckt. In Ergänzung dazu bietet ORT seinen Kunden intelligente IT-Lösungen für eine effiziente Abwicklung der Publishing-Projekte.
Zu den Kunden von ORT gehören neben vielen mittelständischen Firmen auch international tätige Großkonzerne wie BMW, Deutsche Bank, Lufthansa, Gore, Heraeus oder alltours, die ihre Werbemittel zeitgleich in verschiedene Sprachen bereitstellen müssen. Eine echte Herausforderung für die Mitarbeiter bei ORT, die nur wenige Tage Zeit haben, die Texte zu übersetzen, zu prüfen und freigeben zu lassen. „Oft steht der Drucktermin schon kurz bevor und wir haben von der Kreativagentur noch nicht einmal die Originaldaten bekommen, so dass wir gar nicht wissen, wie viel Text wir übersetzen müssen“, erläutert Gabriela Peraza, Leiterin der Sprachabteilung bei der ORT Studios GmbH in München.
ORT setzt seit geraumer Zeit die Translation-Management-Lösung von SDL ein, um die einmal übersetzten Inhalte bei Folgeprojekten einfacher wiederverwenden zu können. „Bei Werbemitteln wie z.B. Katalogen können wir normalerweise bis zu 50 Prozent von der Vorgängerversion übernehmen. Das beschleunigt den Übersetzungsprozess um 30 bis 50 Prozent und reduziert die Übersetzungskosten für den Kunden erheblich“, versichert Peraza. Um die Konsistenz der Ausgangstexte und der Übersetzungen zu verbessern, stellt die Firma ihren Kunden außerdem die webbasierte Terminologie-Datenbank SDL MultiTerm zur Verfügung, auf die sie über das Web von beliebigen Standorten aus zugreifen können, um ihre Begriffe einzupflegen. Auszüge aus der Terminologie-Datenbank werden dann über SDL TeamWorks zusammen mit den Ausgangstexten an die Übersetzer geschickt.
SDL TeamWorks vereinfacht gerade bei multi-lingualen Projekten die Datenaufbereitung, weil man die Ausgangsdaten nicht x-mal von Hand konvertieren, vorübersetzen und mit ergänzenden Informationen zu Übersetzungsaufträgen zusammenpacken muss. Der Projektleiter definiert nur noch Ausgangs- und Zielsprachen, wählt die zu übersetzende Dateien und die in Frage kommende Übersetzungsbüros aus – alle anderen Prozesse laufen automatisch im Hintergrund ab. Die Software bietet die Möglichkeit, die Auslastung der zur Verfügung stehenden Ressourcen zu analysieren und die Aufgaben unter Zeit- und Kostengesichtspunkten optimal zu verteilen. Gleichzeitig sorgt sie für mehr Transparenz im Prozess, weil der Verantwortliche auf einen Blick die Arbeitsfortschritte erkennen und bei Verzögerungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen kann.
„Die Steigerung der Effizienz im Übersetzungsprozess ist das erklärte Ziel eigentlich aller Unternehmen, die ihre Unterlagen in vielen verschiedenen Sprachen bereitstellen müssen“, betont Keith Laska, Vice President SDL Trados Technologies. „Ein wichtiger Ansatzpunkt ist sicher die Identifizierung und Wiederverwendung von bereits übersetzten Inhalten mit Hilfe unserer Translation Memories. Bei multi-lingualen Übersetzungsprojekten mit vielen Partnern schlummern aber auch in der Projektorganisation noch viele Rationalisierungspotentiale, die man durch die Automatisierung der Arbeitsabläufe mit Hilfe von SDL TeamWorks erschließen kann. Das Beispiel der ORT Mediengruppe macht deutlich, dass die Zeiteinsparungen zu einer nennenswerten Verkürzung der Projektlaufzeiten beitragen können.“
Weitere Informationen über SDL TeamWorks 2008 finden Sie unter http://www.sdl.com/teamworks.